Coaching für Kinder
Gelegentlich werde ich gefragt, ob auch Kinder gecoacht werden können.
Antwort: Klar!
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In der Regel empfehle ich allerdings zu einer Person zu gehen, die nicht nur eine gute Ausbildung nachweisen kann, sondern sich auch auf den Umgang mit Kindern spezialisiert hat! Nachfragen dazu kann man z.B. beim Deutschen Verband für NLP stellen, www.dvnlp.de oder auch den Coachfinder von www.wingwave.de nutzen!
Bei dem guten Gedanken, seinen Kids zu helfen, halte ich es allerdings für sehr wichtig, selbst mit an Bord zu kommen und zu bleiben. Kind abgeben nach dem Motto “es funktioniert nicht richtig, bitte einmal reparieren” ist nicht der Weg nach vorn, schon gar nicht für Ihr Kind!
Wir alle wissen oder erinnern uns daran wie es gewesen ist, selbst Kind zu sein. Im Gegensatz zum Erwachsenen lebt das Kind in einer ganz anderen Dimension von Abhängigkeit. Es ist abhängig – zu allererst von seinen Eltern – aber auch von sonstigen Erziehern, Lehrern, Betreuern und allen anderen, die seine Welt mitgestalten. Entsprechend geringer ist seine eigene Freiheit, sein Leben zu bestimmen. Dazu kommt, dass es natürlich noch viel mehr im Lernmodus ist und sich an seiner Umgebung orientiert und je jünger desto beeindruckender und prägender sind seine Erlebnisse. Sprich ein Kind braucht in ganz anderer Form die Unterstützung seiner Erwachsenen.
Warum erinnere ich daran? Weil ich Sie als Erziehungsberechtiger oder wer auch immer Sie sind und einem Kind helfen möchten dorthin bewegen will, dass Sie mit ins Boot des Coachings steigen.
Vieles, was als Problem beim Kind sichtbar wird, hat viel mehr mit seiner Umgebung zu tun als mit dem Kind selbst. Und nur, wenn Sie mit an Bord gehen, können notwendige Dinge der Umgebung verändert werden, um das Kind ernsthaft zu entlasten.
Ich glaube, nur ein inneres Blockade-Coaching kann für ein Kind zu wenig sein, sondern es müssen meist auch “äußere” Blockaden gelöst werden, auch wenn diese wiederum in Form von “inneren” Blockaden der Erwachsenen oder anderer Kinder auftreten können.
Virginia Satir, bekannt geworden als die Familientherapeutin, hat genau dieses Thema am Schopf gepackt und nicht nur das “betroffene” oder vermeintlich “schwierige” oder “gestörte” Kind eingeladen, sondern die ganze Familie antraben lassen. Und wie Sie sich vorstellen können, lag und liegt der Hund oftmals gar nicht beim Kind begraben, sondern in einer Konfliktsituation der Eltern, ein Problem des Bruders, ein nie verkraftetes Thema der Mutter, Mobbing im Kindergarten etc. etc.
Wenn Sie bereit sind, a) bei Bedarf selbst mit ins Coaching des Kindes zu steigen als Teil seines Systems, vielleicht sogar den Gedanken aushalten, dass Sie Teil der Problemursache sein könnten oder an anderer Stelle aktiv Einfluss nehmen müssten wie in der Wahl des Kindergartens, ein unangenehmes Gespräch mit einem Lehrer führen müssten, hingucken müssten auf Familienthemen, die Sie gehofft hatten, längst begraben sein lassen zu können und b) bereit sind, sogar selbst ein persönliches Coaching zu nutzen, um ihre eigenen Themen, die direkt oder indirekt ihr Kind belasten, zu klären, dann haben Sie den optimalsten Coaching-Weg für Ihr Kind eingeschlagen!
In diesem Sinne alles Gute für Ihre Kinder und für Sie!
www.Blockade-Ebook.de