… Eigen-Werbung. Standing. Professionelles Auftreten. Sagen, für was man steht vs. innere Blockaden
Jutta, 42 Jahre, Friseurmeisterin, kam zu mir. Ihr Geschäft lief seit zwei Jahren sehr sehr schlecht.
Ihre Tochter überredete sie, dass sie ihr Marketing, ihr Geschäft überarbeiten sollte.

Sie holten sich einen professionellen Unternehmensberater.
Doch das erste Problem, war, dass Jutta nicht frei und souverän von Ihrer Dienstleistung erzählen konnte. Über ihre Stärken zu reden, ging nicht. Sie stand da wie ein kleines Kind und druckste herum. Sie sei seit 15 Jahren Friseurmeisterin. Hätte vor einigen Jahren dann den Laden ihrer Mutter übernommen. Aber deren Kunden brachen jetzt mehr und mehr weg und sie schaffte es nicht, neue zu werben.
Der Berater redete auf sie ein, dass sie schon überzeugter von sich reden müsse, wolle sie bestehen.
Jutta wusste, dass sie doch introvertiert sei, aber dass sie sooo schüchtern rüberkam, war für sie doch ein kleiner Schock.
Sie wollte sich zusammenreißen, aber je mehr sie das versuchte, umso schlechter ging es ihr.
Dann kam das zweite Problem.
Der Berater wollte sie animieren, mehr Eigenwerbung zu betreiben, in die Innenstadt zu gehen und Flyer zu verteilen.
Ein No-Go für sie. Sie ging zwar mit, aber sie zitterte, als sie jemanden ansprach, es zitterte ihre Stimme und sie fühlte sich so mies, so dass sie abbrach.
Wieder machte der Berater Druck, wie wichtig es sei, dass sie aus sich herausginge, für ihre Dienstleistung einstehe und sich zu verkaufen lerne .. und das ganz schnell … wenn sie beruflich überleben wollte …
Sie können sich vielleicht vorstellen, wie schlecht es Jutta ging. Nicht nur Existenznöte, sondern noch den Spiegel vorgehalten zu bekommen, wie schüchtern und unsouverän sie als Geschäftsfrau agiere …
Durch’s Surfen im Internet kam sie auf meinen Blog und rief mich an.
Wir sprachen über das, was sie innerlich hinderte, “über ihen Schatten” zu spingen und was wir tun könnten.
Wir machten dann kurzfristig einen Termin und nahmen uns einen Vormittag Zeit für ein Auftritts-Coaching speziell auf Jutta zugeschnitten.
Dabei konnten wir mittels Wingwave und NLP (Infos dazu siehe unter Blockade-Coaching-Methoden) einige innere Blockaden lösen.
Ihre unbewussten Ängste konnten wir bearbeiten, so dass sie gelassener mit ihrem Berater umgehen konnte, ihr persönliches Selbstverständnis formulieren lernte und ihre ganz persönlichen Ausdrucksformen dazu fand.
Ein wichtiger Punkt in diesem Coaching war für Jutta auch, dass “sich verkaufen können” nichts mit Introvertiertheit oder Exrovertiertheit zu tun hat. Es gibt ja auch viele Extrovertierte, die uns unsäglich nerven und gar nicht gut bei den Leuten ankommen. Manche stehen lieber auf Pastell-Töne, andere auf Plakat-Farben. Keines ist besser oder schlechter. Auch nicht im Vertrieb!
Ein Geheimnis, sich gut verkaufen zu können, liegt darin, man selbst zu sein, authentisch rüberzukommen. Seine Stärken und Eigenheiten selbstbewusst zu vertreten.
Und daran hindern uns in der Regel emotionale, mentale Blockaden in Form von Stressoren.
Irgendetwas in bestimmten Situationen stresst uns über die Maßen, so dass wir keinen oder nur eingeschränkten Zugriff auf unser Potential bekommen.
Manchmal etwas aus der Vergangenheit, das wir nicht richtig verarbeitet haben.
Stressoren sind nicht unbedingt für den Betreffenden erkennbar.
Man kann sich in Spekulationen ergehen.
Aber nur wenn man ganz genau herausbekommt, WAS tatsächlich zu sehr stresst, sprich zur Blockade geworden ist,
kann es auch schnell und effektiv gelöst werden.
Und genau das mache ich im Blockade-Coaching.
Mit Jutta haben wir einen riesen Schritt innerhalb eines Vormittags nehmen können.
Und Flyer verteilen war kein Thema mehr. Auch konnte sie ganz anders mit ihrem Berater sprechen.
Dieser konnte sie so auch ernster nehmen, fing an, an sie zu glauben.
Und so kamen die Beiden gemeinsam in einen produktiven und kreativen Austausch, um ihre Geschäft zu retten.
Mittlerweile war Juttoa noch dreimal in Einzelsitzungen bei mir. Und sie ist heute ganz anders in ihrem Auftritt. Ohne Hemmungen. Ohne Zittern.
Und dabei:
Immer noch sie selbst, ja jetzt eben viel entschiedener – ganz sie selbst !
