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Archiv für die Kategorie ‘Emotionen’

Die kleine Nette macht das schon ….

28. April 2011 admin Keine Kommentare

Dass Frauen gerne mal als “Helferlein” gesehen und behandelt werden, ist nix Neues

… und das nicht nur im familiären Kontext:

Mutti macht natürlich die Wäsche vom Partner und selbst von den erwachsenen Kindern, kümmert sich ums Essen, als einzige um den Hund, wischt abends noch mal den Boden und räumt Allen eben mal das Zimmer auf …auch wenn sie selbst berufstätig ist und eigentlich genügend zu tun hätte …

Ja, das kennen wir alle und wird häufig als Mutti-Syndrom belächelt und hingenommen … ist ja für die meisten bis auf Mutti seeeeehr angenehm.

Doch dieses Helferlein-Thema gibts auch in Unternehmen.

Frauen, noch dazu, wenn sie bescheiden, höflich, hilfsbereit sind und nett lächeln, haben ganz schnell die dämlichsten Aufgaben auf dem Tisch und gerne von allen Vorgesetzten und Kollegen, die eben mal vorbei gekommen sind.

Je netter, je jünger, umso leichter scheint es Männern zu fallen, das süße Helferlein eben mal einzuspannen.

Irgendwie wie selbstverständlich ist klar, dass die Frau Sowieso am Ende des Meetings das Protokoll tippt, noch mal schnell ein paar Kopien macht, den Kaffee holt: “Könnten Sie eben mal…”, “Sind Sie eben so lieb?”

little helperUnd JA !!!, Frau ist häufig so “lieb”, weil…

Interviewt man angestellte Frauen, wo sie ihre Stärken sehen, kommt dann gerne sowas wie “meine Freundlichkeit”, “Ich setz’ mich gerne für Andere ein.”

“Lieb und freundlich sein, Anderen helfen….” Frauen sehen darin eine Stärke. Das wäre an sich natürlich nicht schlimm,würde sich dahinter nicht die größte Karriere-Falle stecken, in die sie tappen.

Nichts gegen Freundlichkeit, aber ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Männer in geschäftlichen Dingen viel weniger lächeln und viel weniger darauf achten, wie Andere auf sie reagieren?

Es gibt nur Folgendes:

Ziele erreichen. Und zu wissen: Was nützt mir karrieretechnisch. Und was bringt das Unternehmen voran.

In einem Seminar hatte eine Teilnehmerin letzthin geklagt, sie käme mit ihrer Arbeit gar nicht mehr hinterher. Als ihr von den Kollegen im Seminar der Tipp gegeben wurde, sie solle sich doch Prioritäten setzen, die mit ihrem Vorgesetzten abgestimmt seien … schimmerte dann langsam in ihren Äußerungen durch, dass sie zusätzlich zu ihren Prio 1 und 2 – Aufgaben immer wieder auch Aufgaben der Anderen mitübernahm, das Telefon annahm, weil … und dann O-Ton: “die Anderen so viel zu tun hätten”. Sie war so von Empathie für ihre Kollegen überschwemmt, dass sie ihre eigenen Aufgaben und letztlich auch beurteilungsrelavante Ziele aus den Augen verlor bzw. sich so mit Arbeit zuschüttete, dass sie kurz vorm Kollaps war.

Das Spannende: sie registrierte zunächst überhaupt nicht, dass es gar nicht ihre Aufgabe war, in irgendeiner Weise für Andere die vermeintliche Feuerwehr zu spielen. Und es ging völlig an ihr vorbei, dass kein Anderer mit ihrer Arbeitsbelastung mitfühlte oder ihr etwas abnehmen wollte.

Die kleine Nette macht das schon … das ist die Denke, die Männer gerne zelebrieren.

Und Frauen kultivieren gerne ihre persönliche, mentale Freundlichkeits-Falle.

Nun kann man auf der einen Seite an Führungskräfte appellieren, dass sie Frauen und Männer in den Aufgabenstellungen gleichberechtigt und fair behandeln.

Eine Frage, die Sie sich als Führungskraft zwischendurch stellen können, ist z.B., ob, wenn Sie Frau Sowieso bitten, Ihre Kopien eben mal kurz zu Ende zu machen, diese oder ähnliche Bitten ernsthaft dem gleich qualifizierten Mitarbeiter Herrn Soundso antragen würden bzw. genauso häufig tun oder … nicht?!!

Wenn nicht, dann lassen Sie es in Zukunft! Nur so können Sie Ihren Beitrag leisten, dass  ein gleichberechtigtes Arbeitsverhältnis gewährleistet wird, die relevanten Ziele erreicht werden, das Ganze ohne zusätzliche Burn-Out-Geschädigte, sprich: Sie damit letztlich Leistung und Geld fürs Unternehmen adäquat sicherstellen.

Soweit der Appell an Führungskräfte … ich weiß ja nicht, ob das was bringt… aber die Hoffnung stirbt zuletzt ,-))

Besser: die Ermutigung an die Damen:

Hören Sie auf ständig zu lächeln!

business woman… um es provokant zu sagen, sondern kümmern Sie sich um IHRE Ziele und um die Aufgaben, die wirklich den Unterschied machen. Vergessen Sie, das Helferlein für Alle und Jedes zu mimen.

Das macht Sie nur abhängig, langsam, ergebnisarm, ausgelaugt und frustriert, denn es kommt nichts zurück. Kein Gewinn. Weder monetär noch emotional. Lassen Sie es einfach.

Gehen Sie lieber auf Ihren persönlichen Erfolgskurs! ;-)

Wenn Sie merken, aus irgendeinem magischen, seltsamen Grund klappts aber nicht und Sie tappen immer wieder aufs Neue in die gleiche Falle, dann empfehle ich Blockade-Coaching! Und ich unterstütze Sie, mental auf einen neuen Kurs zu kommen!

Die Macht des Glaubens

25. März 2011 admin Keine Kommentare

Der Sieg beginnt im Kopf !

Das wissen gerade Profis, dass dem so ist.

Ein Beispiel:

Die Handballer des SG Flensburg-Handewitt hatten einige Jahre immer nur den Vize-Titel in der Bundesliga geholt.

handball 1

Ein Spruch folgte ihnen bereits: Sie seien die ewigen Zweiten !

Wie würde es Ihnen gehen, wenn Sie ständig knapp am Sieg vorbeitschlittern würden? Und Sie als ewiger 2. tituliert werden ?!

Dazu sagt man ja, besser als 2. zu werden ist es 3. zu werden. Als 3. ist man froh, überhaupt noch einen Pokal abbekommen zu haben. Als 2. denkt man automatisch:  Mist, nur ein winziges Stück vom 1. Platz entfernt.

Zu diesem Ärger gesellte sich über die Jahre die Erfahrung des “ewigen 2.” dazu …

Doch im März 2004 berichtete DIE WELT, dass die Handballer auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurückblicke:

Die Schleswig-Holsteiner standen im Finale der europäischen Champions League, gewannen den deutschen Pokal und erstmals die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga !!!

Was war passiert ?!? Wer erlöste die Handball-Profis von ihrem Fluch des 2. ?!

Die Handballer hatten Mental-Coaches engagiert, die mit Wingwave die einzelnen Spieler gecoacht hatten.
(Nähere Infos zu Wingwave siehe Kategorie Blockade-Coaching-Methoden.)

Das “Mini-Trauma” der letzten Jahre wurde bei jedem Einzelnen individuell gelöst.

Sie waren sie überhaupt erst wieder in der Lage, an einen Sieg glauben.

Natürlich hatten sie auch körperlich und taktisch trainiert.

Doch die eigentlich Blockade – nämlich die, die in ihren Köpfen – wurde durch Wingwave-Coaching gelöst.

Wo sind Sie immer der 2. ? Wo hat sich bei Ihnen eine innere mentale Blockade aufgebaut ?

Wenn die gelöst ist, wird der Sieg realisierbar!

Sprechen Sie mich gerne an!

Stehaufmännchen

23. März 2011 admin Keine Kommentare

Der Soziologe Aaron Antonovsky hat in den 60er an der Hebrew University of Jerusalem Frauen, die in KZs interniert waren, untersucht. Das Ergebnis:

Rund ein Drittel der Frauen war in einem psychisch guten Zustand.
Die schlimmen Belastungen der Internierungen hatten ihre seelische Stabilität kaum beeinträchtigt.

Diese Fähikeit, trotz extremer Lebensumstände oder Schicksalsschläge flexibel zu reagieren, wird Resilienz genannt, eine “Stehaufmännchen”-Fähigkeit. Resilienz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “zurückspringen”.  Wie etwa Schaumstoff auch nach starker Belastung wieder in die urspr. Form springt.

Es ist erstaunlich, dass es viele Menschen gibt, die schwierige Situationen, Traumatisierungen wegstecken können während andere daran zu zerbrechen drohen.

Die Resilienzforschung will herausfinden, was Menschen gesund hält.

thumbs up

Was man unter anderem bereits herausgefunden hat, ist, dass das Gefühl der Zuversicht eine extrem wichtige Rolle spielt.

Diese Zuversicht ist gepaart mit der Fähigkeit, auf innere und äußere Hilfsquellen zurückzugreifen und das Leben weniger als Last, sondern mehr als Herausforderung zu sehen.

Zuversicht und ein stabiles psychisches Wohlergehen können Sie aktiv fördern!

Wenden Sie sich für Unterstützung gerne an mich, Ihrem Blockade-Coach!

Winterdepression …

20. November 2010 admin Keine Kommentare

… viele Menschen leiden im Winter an Stimmungstiefs. Sie fühlen sich schlapp, müde und in Ihrer Leistungsfähigkeit blockiert. Sie auch ?

dunkelheit

Es regnet, der Himmel ist grau. Es wird schnell dunkel.

Viele hängen dann vor dem PC oder Fernseher ab … und werden noch antriebsloser.

Was können Sie tun, damit Sie erst gar nicht in die Winterdepression rutschen ?

Hier ein paar Tipps, die Ihnen helfen, wieder in Schwung zu kommen:

  • Nutzen Sie das Tageslicht. Verbringen Sie Ihre Mittagspause im Freien.
  • Gehen Sie spazieren. Bewegen Sie sich. Fahren Sie Fahrrad.
  • Besorgen Sie sich Tageslicht-Lampen, die dem Sonnen-Licht am nächsten kommen.

Wie Sie Ihre eigenen Ressourcen noch gezielter ankurbeln können, zeige ich Ihnen gerne in einem persönlichen Coaching! Damit Sie nicht in einen Winterschlaf verfallen, sondern auch die “dunklen” Monate Nov. – Jan. für sich optimal nutzen! ;-)

Wenn jemand stirbt …

21. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

… und Ihr Freund / Ihre Freundin trauert, was können Sie tun?

Hier ein paar Tipps, damit Sie den Trauerprozess nicht blockieren, sondern hilfreich unterstützen:

Nach der Psychologin Verena Kast werden gerne 4 Phasen einer Trauer angenommen.

Das ist natürlich ein Denk-Modell, das bei dem Einen zutreffen kann, muss aber natürlich nicht genau so ablaufen.

Aber es zeigt, was alles sein kann und vor allem sein DARF.

Wenn Sie einen Trauernden begleiten möchten, vielleicht, weil Sie ein guter Freund, eine gute Freundin sein wollen, oder weil Sie einfach aus sonst einem Grund mit dem Betreffenden zu tun haben, dann sollten Sie Folgendes wissen:

1. Phase:no
Ein Nicht-Wahrhaben-Wollen
bzw. – Können des Todes.

Der Trauernde
kann es nicht fassen,
nicht glauben, was passiert ist.
Evt. leugnet man es.
Ratlosigkeit, Verzweiflung,
Hilflosigkeit, Verwirrung
kann herrschen.

IHR Part: Einfach nur Da-Sein, Emotionen aushalten. In alltäglichen Dingen ganz pragmatisch unterstützen und helfen.

2. Phase: despair
Gefühle bahnen sich ihren Weg
,
brechen auf.
Das können sehr unterschiedliche
Emotionen sein wie Angst,
Traurigkeit, Wut, Zorn,
Hass, Schuldgefühle …
Gedanken wie:
Warum ausgerechnet ich?
Wie konnte ich das zulassen?
Wie konnte er mir das antun und
einfach sterben? …

IHR Part: Emotionen aushalten. Auch Schuldgefühle oder Hass. Nicht bekräftigen, aber auch nicht ausreden. Nicht deuten! Nicht werten. Einfach zuhören, zur Kenntnis nehmen. “Eigene” Geschichten raushalten! Und weiterhin praktische Hilfen anbieten. Gemeinsames Spaziergehen, Musik hören vorschlagen. Dasein.
Bei akuten Schockzuständen:  dafür sorgen, dass Betroffener ausreichend gewärmt ist und zu trinken bekommt, nicht alleine lassen, ggf. Arzt hinzuziehen.

3. Phase: auf der suche
Suchen, Finden, Wieder Trennen.

Der Trauernde sucht den Menschen
wie er war, gemeinsame Orte,
das gemeinsame Leben.
Gewohnheiten des Verstorbenen werden
evt. übernommen.
Die innere Auseinanderetzung mit dem
Verstorbenen ist schmerzhaft und befreiend
zugleich. Teile der Beziehung sollen gerettet werden.
Offene Fragen geklärt werden.
Es ist eine Phase, in der sich der Mensch wieder näher dem Leben, der Zukunft zuwendet.
Gleichzeitig ist aber auch eine Phase, in der Verlust und die Dunkelheit noch so mächtig sind oder werden können, dass die Verzweiflung groß sein kann.

IHR Part: Geduld. Zuhören. Alle Emotionen und Äußerungen zulassen. Nicht zensieren. Nicht bedrängen. Auch Suche akzeptieren. Bei großer Verzweiflung bleiben. Und Neuorientierung unterstützen!

4. Phase: sunrise
Neuer Bezug zu sich und der Welt
:
Wenn der Mensch klagen, auch
Vorwürfe machen durfte,
sich in jeder Hinsicht Luft machen konnte,
wird irgendwann wieder Frieden
und Ruhe in sein Herzen einkehren.
Er wird damit klarkommen,
dass der Andere tot ist. Der Verstorbene
wird ein Teil seiner Erinnerung.
Der Trauernde wird sich neu in der Welt
sehen und integrieren.
Das Erlebnis ändert oft die Einstellung zum Leben. Man verändert sich. Das ist völlig ok.

IHR Part: Veränderungen zulassen und unterstützen. Tragen Sie dazu bei, dass der Trauernde Sie loslassen kann! Kein Helfersyndrom ausleben! Damit klarkommen, dass man nicht mehr gebraucht wird. Sensibel sein für Rückfälle. Ggf. ein Ritual, um die Trauerbegleitung behutsam zu beenden.

Jeder Trauernde ist anders, jede Trauer verläuft anders, jede Phase kann unterschiedlich lang sein. Doch immer gilt:

  • Signalisieren Sie, dass Sie jederzeit da sind, aber drängen Sie sich nie auf.
  • Drängen Sie den Betreffenden nicht, bestimmte Emotionen haben zu müssen, wie Weinen etc.
  • Hüten Sie sich davor, eigene Erfahrungen, Geschichten einzubringen.
  • Hören Sie zu.
  • Halten Sie Emotionen und Äußerungen aus.
  • Und wenn Sie den Eindruck haben, Sie können die Trauer nicht ertragen,
    weil zu viel in Ihnen selbst aufbricht,
    seien Sie ehrlich zu sich selbst und
    sorgen Sie dafür, dass jemand anderes die Begleitung übernimmt.

Natürlich können Sie jederzeit meine Unterstützung in Anspruch nehmen.

Ich bin gerne für Sie da. Sprechen Sie mir einfach auf den AB oder schicken eine Mail, dann machen wir einen Termin.

Belohnung fürs Gehirn

11. Juni 2010 admin Keine Kommentare

Player oder Investor? Was wollen Sie sein?

Heute weiß man, dass der Mensch in der Regel zu schnellem Gewinn, zu schnellen Erfolgen neigt. Schneller Gewinn bedeutet auch eine schnelle Aktivierung unseres Belohnungssystems im Gehirn und das fühlt sich schlicht saugut an.

So hat man z.B. Experimente gemacht, in denen Menschen wählen konnten zwischen einem geringen Geldbetrag, den sie sofort bekämen und einem höhren Geldbetrag zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die meisten wählten den geringeren Betrag.

invest

Das Perfide zeigt sich allerdings, wenn UnternehmerInnen, BankerInnen und TraderInnen den kurzfristigen Gewinn den langfristigen Erfogen vorziehen. Im Zweifel ruinieren sie ganze Unternehmungen, kündigen Heerscharen von MitarbeiterInnen, um bei den unliebsamen Personalkosten zu sparen, übersehen aber, dass sie damit den Motor des jeweiligen Unternehmens kaputt machen. Aber das ist für die EntscheiderInnen häufig  egal, da sie ohnehin selbst nur wenige Jahre am Ruder sind und mit satten Eigengewinnen, Provisionen und Abfindungen gehen.

Das Gefährliche zeigt sich allerdings auch im kleinen Stil, beim Einzelnen. Keiner ist gefeit, den Verlockungen des schnellen Gewinns zu widerstehen. Das zeigt sich auch im Alltag. Da will man vielleicht am Wochenende lieber im Bett bleiben als sich um den Partner, die Partnerin zu kümmern. So hat man zwar das kurzfristige angenehme Gefühl des Nichtstuns, langfristig schadet man aber seiner Partnerschaft.

Oder man hängt abends vorm Fernseher ab statt Sport zu treiben. Auch hier gibt man sich dem schnellen, vermeintlichen Wohlgefühl hin, investiert aber nichts in seine Gesundheit, was sich langfristig rächen wird.

Doch wer sich dessen bewusst ist, dass wir zu schnellen Erfolgen neigen, weil sich das gut anfühlt, kann auch dagegen steuern. Wir haben eine Spieler-Natur, die schnellen Gewinn liebt. Das ist in manchen Fällen auch eine gute Eigenschaft. Nur müssen wir abwägen, nicht nur, was wir kurzfristig erreichen wollen, sondern auch mittel- und langfristig.

Was wollen Sie wann bzw. für wie lange erreichen?

  • In Ihrem Job? Tragen Sie Verantwortung? Für ein Projekt? Für MitarbeiterInnen? Für eine oder mehrere Unternehmungen?
  • In Ihrer Partnerschaft? Was sind Sie bereit zu tun, damit es gut läuft? Gemeinsame Aktivitäten? Den Anderen verwöhnen, überraschen?
  • In Ihrem Verhältnis zu Ihren Kids? Wie können Sie sie positiv ermuntern, unterstützen? Einfach Spaß haben?
  • In Bezug auf Ihre Gesundheit? Wie sieht es aus mit Ihrem Alkohol-, Zigaretten-, Tabletten-, Zucker-Konsum? Wollen Sie das langfristig so weiter handhaben?
  • In Bezug auf Freundschaften, Verwandte, Nachbarschaft?

Seien Sie auch ein Investor in Ihre Zukunft und in die Zukunft derer, die Ihnen anvertraut sind.
Und Sie werden mittel- und langfristig nicht nur ein erfolgreicher, sondern auch zufriedener Mensch sein.

Denn kurzfristiger Gewinn macht nur kurzfristig glücklich, aber ein zufriedener Mensch werden Sie dadurch alleine nicht. Zur Zufriedenheit gehört auch immer ein Investment. Das bedeutet auch Mühen. Aber letzten Endes bringen sie Ihnen eine nocht viel geilere Belohnung fürs Gehirn und mehr Frieden für Ihre  Seele.

Negative Gedanken und Gefühle löschen?

1. März 2010 admin Keine Kommentare

wie Thomas, 35 Jahre, Abteilungsleiter, seine Leitungs-Autorität behielt

Thomas erzählte mir, dass er einfach die Gedanken an sein letztes Mitarbeitergespräch nicht loswurde.Manager

Das Gespräch mit seinem Mitarbeiter Christian war nicht so verlaufen wie er es sich gewünscht hatte. Er war ausgeflippt, als Christian ihn provoziert hatte. Kurz: sein Verhalten war nicht professionell gewesen.

Er hatte zwar inzwischen mit Christian nochmal darüber gesprochen und die Sache war bereinigt.

Trotzdem fühlte er sich immer noch unprofessionell und immer, wenn er Christian traf, schossen ihm die Erinnerungen an das mißlungene Gespräch in den Kopf.

Thomas wusste, dass solche Gedanken und Gefühle sich unweigerlich auch in seinem Verhalten wiederspiegeln können. Und er hatte Angst, durch Unsicherheits-Signale einen Autoritätsverlust zu erleiden.

Im Internet hatte er auf einer Website gelesen, dass man durch bestimmte Techniken negative Gedanken und Gefühle löschen könne. Er fragte mich, ob ich sowas auch können würde.

Ich habe ihm erklärt, dass ich das nicht kann und solche Techniken an seiner Stelle sehr skeptisch prüfen würde.

Denn: Manche Gedanken und Gefühle mögen uns zwar “negativ” vorkommen, sind aber nicht per se negativ! Sie haben immer einen Grund und eine Bedeutung.

Und in seinem Fall sind die Gedanken und Gefühle durchaus angebracht, wenn er ein Gespräch vergeigt hat.

Das “negative” an der Sache ist allein, dass er an diesen Gedanken und Gefühlen gleichsam wie festgehakt ist.

Im Volksmund spricht auch davon, über etwas “nicht drüber wegkommen”.

Im Blockade-Coaching wird Wingwave verwendet (Näheres dazu unter der Kategorie Blockade-Coaching-Methoden), um dieses “Festgefahren-sein” zu lösen, damit die Gedanken und Gefühle wieder normal weiterfließen können.

Innerhalb einer Sitzung war Thomas in dieser Sache wieder frei.

Nichts war gelöscht! Sondern gut und gehirngerecht verarbeitet!

KategorienBlockaden, Emotionen, Gedanken, Karriere Tags:

Wenn der Traum zerplatzt …

16. Februar 2010 admin Keine Kommentare

… Irene, 30 Jahre, angestellt wurde 4 Wochen vor der Hochzeit von ihrem Mann verlassen.

1. September 2009: Das Hochzeitskleid war gekauft. Da s Hotel gebucht. Die Einladungen verschickt. Die Ringe besorgt. Die gemeinsame Wohnung angemietet. Und am 3. Oktober 2009  sollte die Hochzeitsfeier steigen.

Doch mit einer SMS von ihrem Liebsten zerplatzte Irenes Traum vom gemeinsamen Glück.

Er schrieb ihr, dass er sie nach langem Überlegen leider doch nicht heiraten könne. Er sei in eine andere Frau verliebt.

broken heart 2

Diese Nachricht war für Irene ein Schock. Sie hatte nichts geahnt. Ihr Freund hatte keine Andeutungen gemacht, alles bis dahin für sich behalten.

Sie rief ihre Freundin an und brach in Tränen aus. Nur mit Hilfe ihrer Freundinnen schaffte Irene es, die Hochzeit abzusagen, das Kleid bei ebay zu versteigern, ihren Vermieter in Kenntnis zu setzen, den geplanten Umzug abzublasen und mit ihrem Vermieter in Verhandlung zu treten, die alte Wohnung weiter anmieten zu können.

Als ich Irene im November traf, war sie noch immer wie betäubt und den Tränen nah, als sie von der geplatzten Hochzeit sprach. Und es machte ihr Mühe, einen Termin mit ihrem Ex zu vereinbaren, um Sachen auszutauschen, die sie noch von sich hatten.

In der Regel schmerzt uns weniger die Person an sich, von der wir uns getrennt haben oder der sich von uns getrennt hat,  sondern der geplatzte Traum, für den dieser Mensch steht.

Und gerade Hochzeit, oft als der “schönste Tag im Leben” bezeichnet, gilt als Auftakt in eine schöne zweisame Welt voller Liebe, Glück, Geborgenheit. Ein “gemeinsames Nest” zu bauen, in dem evt. auch Kinder einen Platz finden sollen. Ein Stück “heile Welt” in unserer verrückten, hektischen Welt des Alltags finden … und dann PENG ! … und alles scheint aus zu sein.

So etwas kann einen von den Beinen reißen. Und wenn man nichts tut, kann  so ein Trauma einen Menschen auch in eine psychische Krankheit führen.

Wir hatten zusammen 5 Coaching-Sitzungen, bis sie ihren geplatzten Traum verarbeitet hatte und sie auch neutral an ihren Ex denken und ihn treffen konnte.

Gestern rief Irene mich an und erzählte fröhlich, dass sie sich inzwischen in einer Online-Partnervermittlungs-Börse eingetragen hatte und schon zwei Dates mit sympathischen Herren genossen hatte.

let's love

Vielleicht schmerzt Sie auch noch eine Trennung oder der Verlust eines Menschen, quälen Sie sich nicht unnötig und schwimmen Sie sich nicht in Frustration und Depressionen hinein!

Ergreifen Sie die Initiative!

Und machen Sie einen Termin bei Ihrem Blockade-Coach! Ich helfe Ihnen!

Coaching extrem schnell ….

6. Februar 2010 admin Keine Kommentare

… mit weniger als 3 min ist der Tag gerettet.

Heute war ich mit einer Kollegin im Cafe. Sie erzählte mir, dass es ihr gestern abend so schlecht ging, dass sie in der U-Bahn fast geheult hätte.

worry

So recht wüsste sie aber auch nicht, woran es liegen würde, dass sie sich nicht so recht wohl fühle…

und so spekulierte sie, was mit ihr lossein könnte:

…  evt. zu viel Arbeit

… vielleicht wäre es dran, ein paar Tage sich eine Auszeit zu gönnen

… vielleicht sei es aber auch was Körperliches

… und sie müsse mal zum Arzt, um ein Blutbild anfertigen zu lassen

… vielleicht müsse sie sich aber auch nur zusammenreißen

…. schließlich verliefe ihr Leben ganz gut … so richtig Grund zu jammern hätte sie ja nicht

…. vielleicht sei aber auch das Wetter doof und der Himmel grau

… oder der Vollmond

… oder ?!?!?

Irgendwie meinte ich, man könne ja mal unverbindlich testen

ob ihr Unwohlsein was Körperliches sei oder ein seelischer Stress …

und schwups hielt sie mir ihre Hand hin, machte mit Daumen und Zeigefinger einen

O-Ring, damit ich teste …

Der O-Ring-Test ist ein ziemlich gut beforschter Muskeltest von Dr. Omura, mit dem

man quasi “Schwächendes” und “Stärkendes” teste kann (um es etwas vereinfacht zu sagen,

Näheres finden Sie auch unter der Kategorie hier im Blog “Blockade-Coaching-Methoden”

unter Wingwave.)

Ich ließ sie an die gestrige Situation, in der sie fast geweint hätte, denken und

teste nach “körperlich” und dann nach “seelisch”. Bei Körperlich hielt der Test, bei seelisch ging der

O-Ring auf, sprich hier gab es eine Stress-Reaktion.

Nach weiteren kurzen Tests stießen wir auf eine Sache im letzten Jahr, die

ihr im wahrsten Sinne des Wortes Übelkeit machte.

Als sie gänzlich in ihrer Wahrnehmung in dieser Übelkeit war, winkte ich in einer bestimmten

Art und Weise vor ihren Augen.

Nach wenigen Sekunden ging es ihr schlagartig gut !

Wir hatten genau den Stressauslöser entdeckt, der sie seit gestern mitgenommen hatte!

Aber damit noch nicht genug!

Plötzlich hatte sie den Wunsch und den Glauben, dass es jetzt richtig losgehen könne.

Sie fühlte sich fit und stark.

Dieses Gefühl verstärkten und verankerten wir ebenfalls mit Wingwave.

Der Tag war gerettet!

Als ich sie nach Hause begleitete und wir uns verabschiedeten, fragte ich sie, ob sie den

Tag auf dem Sofa ausklingen lassen wollte. Sie – ganz frisch und munter:

“Ne, jetzt pack ich’s erstmal an und räum die Wohnung auf!” ;-) )

gut drauf

Auch unter Coaches ist es immer wieder spannend zu sehen, wie schnell

positive Veränderungen – manchmal innerhalb von Sekunden !! – stattfinden können!

KategorienEmotionen, Stress, Unwohlsein Tags:

Sich verkaufen …

4. Januar 2010 admin Keine Kommentare

… Eigen-Werbung. Standing. Professionelles Auftreten. Sagen, für was man steht vs. innere Blockaden

Jutta, 42 Jahre, Friseurmeisterin, kam zu mir. Ihr Geschäft lief seit zwei Jahren sehr sehr schlecht.
Ihre Tochter überredete sie, dass sie ihr Marketing, ihr Geschäft überarbeiten sollte.

hairdresser

Sie holten sich einen professionellen Unternehmensberater.

Doch das erste Problem, war, dass Jutta nicht frei und souverän von Ihrer Dienstleistung erzählen konnte. Über ihre Stärken zu reden, ging nicht. Sie stand da wie ein kleines Kind und druckste herum. Sie sei seit 15 Jahren Friseurmeisterin. Hätte vor einigen Jahren dann den Laden ihrer Mutter übernommen. Aber deren Kunden brachen jetzt mehr und mehr weg und sie schaffte es nicht, neue zu werben.

Der Berater redete auf sie ein, dass sie schon überzeugter von sich reden müsse, wolle sie bestehen.

Jutta wusste, dass sie doch introvertiert sei, aber dass sie sooo schüchtern rüberkam, war für sie doch ein kleiner Schock.

Sie wollte sich zusammenreißen, aber je mehr sie das versuchte, umso schlechter ging es ihr.

Dann kam das zweite Problem.

Der Berater wollte sie animieren, mehr Eigenwerbung zu betreiben, in die Innenstadt zu gehen und Flyer zu verteilen.

Ein No-Go für sie. Sie ging zwar mit, aber sie zitterte, als sie jemanden ansprach, es zitterte ihre Stimme und sie fühlte sich so mies, so dass sie abbrach.

Wieder machte der  Berater Druck, wie wichtig es sei, dass sie aus sich herausginge, für ihre Dienstleistung einstehe und sich zu verkaufen lerne .. und das ganz schnell … wenn sie beruflich überleben wollte …

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie schlecht es Jutta ging. Nicht nur Existenznöte, sondern noch den Spiegel vorgehalten zu bekommen, wie schüchtern und unsouverän sie als Geschäftsfrau agiere …

Durch’s Surfen im Internet kam sie auf meinen Blog und rief mich an.

Wir sprachen über das, was sie innerlich hinderte, “über ihen Schatten” zu spingen und was wir tun könnten.

Wir machten dann kurzfristig einen Termin und nahmen uns einen Vormittag Zeit für ein Auftritts-Coaching speziell auf Jutta zugeschnitten.

Dabei konnten wir mittels Wingwave und NLP (Infos dazu siehe unter Blockade-Coaching-Methoden)  einige innere Blockaden lösen.

Ihre unbewussten Ängste konnten wir bearbeiten, so dass sie gelassener mit ihrem Berater umgehen konnte, ihr persönliches Selbstverständnis formulieren lernte und ihre ganz persönlichen Ausdrucksformen dazu fand.

Ein wichtiger Punkt in diesem Coaching war für Jutta auch, dass “sich verkaufen können” nichts mit Introvertiertheit oder Exrovertiertheit zu tun hat. Es gibt ja auch viele Extrovertierte, die uns unsäglich nerven und gar nicht gut bei den Leuten ankommen.  Manche stehen lieber auf Pastell-Töne, andere auf Plakat-Farben. Keines ist besser oder schlechter. Auch nicht im Vertrieb!

Ein Geheimnis, sich gut verkaufen zu können, liegt darin, man selbst zu sein, authentisch rüberzukommen. Seine Stärken und Eigenheiten selbstbewusst zu vertreten.

Und daran hindern uns in der Regel emotionale, mentale Blockaden in Form von Stressoren.

Irgendetwas in bestimmten Situationen stresst uns über die Maßen, so dass wir keinen oder nur eingeschränkten  Zugriff auf unser Potential bekommen.

Manchmal etwas aus der Vergangenheit, das wir nicht richtig verarbeitet haben.

Stressoren sind nicht unbedingt für den Betreffenden erkennbar.

Man kann sich in Spekulationen ergehen.

Aber nur wenn man ganz genau herausbekommt, WAS tatsächlich zu sehr stresst, sprich zur Blockade geworden ist,
kann es auch schnell und effektiv gelöst werden.

Und genau das mache ich im Blockade-Coaching.

Mit Jutta haben wir einen riesen Schritt innerhalb eines Vormittags nehmen können.

Und Flyer verteilen war kein Thema mehr. Auch konnte sie ganz anders mit ihrem Berater sprechen.

Dieser konnte sie so auch ernster nehmen, fing an, an  sie zu glauben.

Und so kamen die Beiden gemeinsam in einen produktiven und kreativen Austausch, um ihre Geschäft zu retten.

Mittlerweile war Juttoa noch dreimal in Einzelsitzungen bei mir. Und sie ist heute ganz anders in ihrem Auftritt. Ohne Hemmungen. Ohne Zittern.

Und dabei:

Immer noch sie selbst, ja jetzt eben viel entschiedener – ganz sie selbst ! ;-)

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