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Archiv für die Kategorie ‘Beziehung’

Wie man mental richtig aussteigt – Teil 2

12. Mai 2011 admin Keine Kommentare

Sie haben den ersten Teil nicht gelesen???

Dann holen Sie das jetzt nach, er wurde vor einer Woche hier veröffentlicht. Der Artikel wartet hier eben auf Sie! ,-)

Damit Sie erfahren, welche Voraussetzung erfüllt sein muss, um in einer verfahrenen Gesprächssituation wieder auf einen guten Kurs zu kommen!!! Ganz wichtig!

Wenn Sie zu denen gehören, die den ersten Teil kennen und neugierig sind, worin der zweite Punkt einer optimalen Pausengestaltung ist, vielleicht auch schon geübt haben ?!!!

  • rechtzeitig eine Pause einzuläuten und
  • den Stress abzubauen

dann lesen Sie hier weiter:

2. Sehen Sie sich im Innern nochmal die letzte Gesprächssituation an und lernen Sie daraus!
Schauen Sie gleichsam als Außenstehender darauf. Sehen Sie auf der einen Seite sich selbst, wie Sie da standen und auf der anderen Seite der Andere. Beobachten Sie als neutrale Person, hören Sie zu, was Sie gesagt haben, was der Andere gesagt hat. Und lassen Sie sich überraschen, was Ihnen dabei auffällt.Wenn Sie ganz verwegen und mutig sind, schlüpfen Sie in Gedanken doch in die Person Ihres Gegenübers. Sehen Sie sich aus den Augen des Anderen, als Sie das Gespräch miteinander hatten. Fühlen Sie wie das ist, Ihnen gegenüber zu stehen, die Worte zu hören, die Sie gesagt haben. Und steigen Sie wieder aus dem Körper des Anderen aus. Begeben Sie sich wieder in die neutrale Position.

Was lernen Sie daraus?

  • Was könnte dem Anderen helfen, Sie besser zu verstehen, was macht es dem Anderen leichter, auf Sie zuzugehen?
  • Und/oder was können und wollen  Sie im kommenden Gespräch anders machen?

Wenn Sie diese beiden Hinweise befolgt haben, sind Sie wieder bereit, neu ins Gespräch einzusteigen.

Und Sie werden sehen, der Tag und auch der Abend werden danach nicht mehr versaut sein ;-)

Sollte dieses Selbstcoaching nicht zum Erfolg führen aus welchen Gründen auch immer, wenden Sie sich gerne an Ihren Blockade-Coach. Ich helfe Ihnen bei Ihrem individuellen Problem! info@blockade-coach.de ist meine Mailadresse ;-)

 

Blockade-Selbst-Coaching …

10. Mai 2011 admin Keine Kommentare

… heißt auch, sich die falschen Leute vom Hals halten!

Frei nach dem Motto “Fuck you!”

wie z.B. Lily Allen singt:

Look inside, look inside your tiny mind
and look a bit harder
cause we’re so uninspired
so sick and tired
of all the hatred you harbor

so you say it’s not okay to be gay
well I think you’re just evil
you’re just some racist who can’t tie my laces
you’re point of view is medieval

Fuck you, fuck you very very much
cause we hate what you do
and we hate your whole crew
so please don’t stay in touch

fuck you, fuck you very very much
cause your words don’t translate
and it’s getting quite late
so please don’t stay in touch

do you get, do you get a little kick out of being small-minded?
you want to be like your father
it’s approval you’re after
well that’s not how you’ll find it

do you, do you really enjoy living a life that’s so hateful
cause there’s a hole where your soul should be
you’re losing control of it
and it’s really distasteful

Fuck you, fuck you very very much
cause we hate what you do
and we hate your whole crew
so please don’t stay in touch

Nicht immer können Sie es sich aussuchen mit wem Sie es zu tun haben. Nicht immer haben Sie die Wahl. Gerade im beruflichen Kontext müssen Sie, müssen Alle mit den Menschen klar kommen, die der Beruf, die Firma mit sich bringt. Doch gerade im privaten Bereich haben Sie häufig die Wahl. Wer Sie umgibt, mit wem Sie sich beschäftigen hat Einfluss auf Sie, auf Ihr Leben. Das kann bereichernd oder destruktiv sein.

Entscheiden Sie sich für die bereichernden Beziehungen!

Wenn Sie die Erfahrung machen, Sie kleben aus unergründlichen Gründen an Beziehungen, die viel zu viel Energie rauben als sie geben, Sie weder aufbauen noch bereichern, sondern runterziehen, dann kontaktieren Sie mich z.B. per Mail an info@blockade-coach.de und wir suchen gemeinsam nach einem Weg!

 

Wie man mental richtig aussteigt – Teil 1

5. Mai 2011 admin Keine Kommentare

Mental aussteigen, um wieder richtig einzusteigen …

Die Situation ist verfahren. Das Gespräch eine einzige hoffnungslose Reibung. Die Gedanken kreisen immer um das Gleiche. Die Worte scheinen einem auszugehen. Man hängt fest. Und Hilflosigkeit macht sich breit. Eine gewisse Wut drängt sich nach oben. Wut auf den Anderen, der einfach nicht kapiert oder kapieren will. Wut auf sich selbst, weil man es scheinbar nicht gebacken bekommt, sein Anliegen erfolgreich rüberzubringen. Man ballt innerlich und vielleicht auch äußerlich die Fäuste, der Kopf wird rot … und man meint, Rauch aus den Ohren empor steigen zu sehen …

Haben Sie das schon mal erlebt? Erleben Sie das häufig? Wenn ja, haben Sie Blockade-Coaching-Bedarf ;-)

Doch vorab sage ich Ihnen schon mal, was Sie als Selbstcoaching für sich (und Andere) tun können:

Es gibt verfahrene Situationen beruflich mit KollegInnen, MitarbeiterInnen, Vorgesetzten, Lieferanten, Kunden genauso wie privat mit der Partnerin, dem Lebensgefährten, dem Kind, sonstigen Verwandten, Bekannten, Freund, Nachbarn.

Gespräche, die einfach nicht funktionieren. Und man sich ärgert, dass der ganze Tag, der ganze Abend versaut ist, ertränkt in Frust und Zorn.

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind und haben sich verfahren. Was machen Sie dann? Sie gurken irgendwo herum von einem Dorf zum nächsten. Es wird dunkler und dunkler. Die Orientierung wird immer schwächer. Die Gefahr immer weiter vom Ziel abzukommen wird immer immer größer. Wie verhalten Sie sich? Fahren Sie solange bis Ihr Sprit leer ist und Sie irgendwo im Nirgendwo stehen um 2 Uhr nachts jenseits aller Zivilisation? Nicht wirklich, oder??? ;-)

Sie kramen die Landkarte raus, schalten den Navi ein, rufen den Freund an, hauen den nächsten Taxifahrer an oder fragen sonst jemanden nach Hilfe. In jedem Fall bleiben Sie stehen, um sich neu zu orientieren und nicht weiter im Herumirren zu bleiben, um sich noch übler zu verfahren. Sie bleiben stehen! Und steigen vielleicht sogar aus!

Irgendwie schaffen es aber viele sich genauso in Gesprächen NICHT zu verhalten. Wenn z.B. die Worte nicht funktionieren und der Andere sie nicht versteht, reden wir trotzdem mit den gleichen Worten weiter. Etwas lauter, etwas deutlicher, etwas gestenerfüllter. Man steigert sich rein, obwohl einem bewusst ist, dass man in einer Sackgasse gelandet ist. Und selbst sich so emotional hochlädt, dass man sich eine erfolgreiche Landung im Grunde selbst verunmöglicht.

Mental aussteigen. Was ist das? Nicht das, wonach es sich im ersten anhören könnte wie durchdrehen und irre die Äuglein verdrehen, das geschieht ja automatisch, wenn man sich in eine verfahrene Situation weiter hineindreht ;-)

Sondern es bedeutet, in diesen Situationen eine bewusste Pause, einen Break setzen. Für sich und für den Gesprächspartner. Nicht um die Flucht vorzubereiten! ;-) Sondern um sich neu zu sammeln.

Wenn wir in verfahrenen Situationen weiter in die Irre laufen, verlaufen wir uns nur noch mehr, werden immer gestresster … und der übermäßige Stress schaltet den Verstand, um es salopp zu sagen, AUS. Unter Stress ist das menschliche Gehirn nur noch in der Lage, zu fliehen, sich tot zu stellen oder anzugreifen. Alle drei Reaktionsvarianten sind in der zwischenmenschlichen Kommunikation, in der man ein produktives Ziel verfolgt, wenig bzw. so gar und überhaupt nicht hilfreich.

Die einzige Chance, die Sie haben, ist ein Break, eine Auszeit, in der Sie mental aus der Stressreaktion aussteigen.

Eine Pause zu machen ist immer legitim; und je eher Sie es sich erlauben, sie auszurufen, desto besser für Sie, für Ihr Gegenüber und für das Thema!

Zwei Dinge, die Sie in der Pause tun sollten:

  1. Nutzen Sie den Break, um den Stress abzubauen!
    Und wieder in einen entspannten Zustand zu kommen. Nur dann (!!!) haben Sie die Voraussetzung, selber vernünftig nachdenken zu können, ihre Kreativität frei zu setzen und neue, bessere Ideen zu erkennen, wie Sie Ihrem Gesprächspartner ihr Anliegen greifbarer machen können.Bauen Sie den Stress ab. Nutzen Sie die Dinge, die bei Ihnen gut funktionieren. Hören Sie etwas Musik, laufen Sie um den Block, hauen Sie in den Sandsack, hüpfen Sie auf der Stelle, atmen Sie bewusst tief ein und noch tiefer aus, trinken Sie ein Glas Tee, gucken Sie ein kleines Comedy-Video.  Was auch immer. Nur tun Sie’s! 

    Wenn Sie Ihren Stress runtergefahren haben, dann kommt der nächste Schritt – bevor Sie wieder ins Meeting, in die Begegnung gehen:

Den 2. Teil lesen Sie in einer Woche auf diesem Blog!

Bis dahin üben Sie sich schon mal im

  • rechtzeitigen Pause einläuten und
  • Stress abbauen

bevor Sie wieder ins Gespräch einsteigen.

Evt. haben Sie damit schon das Wichtigste getan und das Treffen gerettet! Ansonsten schauen Sie wieder vorbei oder melden Sie sich gerne bei mir unter info@blockade-coach.de!

Waren Sie schon mal unglücklich verliebt?

30. April 2011 admin Keine Kommentare

Liebeskummer ? Erlebt oder erleben es gerade:

Sie lieben einen Menschen. Dieser sagt, er liebe sie auch. Irgendwann wird ihm bewusst, dass er jemand anderes doch wohl mehr liebt. Und innerhalb von Tagen ist er/sie mit der neuen Flamme zusammen. Oder der/die Ex wird wiederbelebt.

suffering heartbreak

Und es wird Ihnen schmerzlich bewusst, dass das Herz Ihres Geliebten / Ihrer Geliebten eine deutlich kühlere Betriebstemperatur Ihnen gegenüber gehabt haben muss als Sie dachten. Zumindest sehr viel kühler als Ihr Herz für ihn/sie gewesen ist. :-(

Blöd gelaufen.

Das Dumme: Sie haben jetzt die Herz-Schmerzen.

Der Trost: Gebrochene Herzen heilen.

Anleitung zum schnelleren Heil-Werden:

  1. Wenn Sie Sachen von Ihrem Ex-Lover haben, stecken Sie sie erstmal in einen Karton und bringen Sie sie in den Keller oder auf den Dachboden, in jedem Fall lassen Sie sie erstmal aus Ihrem Blick verschwinden.  Wenn der Liebeskummer später verflogen ist, können Sie viel leichter entscheiden, was Sie damit machen möchten.
    Es ist gut, die Dinge nicht als “Anker” herumliegen lassen, sprich als Erinnerungen an den Lover, die nur die Schmerzen ankurbeln. Die Erinnerung in ihrem Kopf reicht erstmal als Bewältigungs-Aufgabe ;-)
  2. Nehmen Sie eine Auszeit,
    1. in der Sie keinen Kontakt zu Ihrem Ex-Lover haben.
    2. sich erstmal vorschnellen “Ratschlägen” von Anderen entziehen.
    3. Werden Sie sich klar über Ihre Gefühle und Gedanken:
      1. Schreiben Sie ein kleines Tagebuch.
      2. Suchen Sie sich Gedichte und/oder  Lieder, die Ihre Stimmung wiederspiegeln.
        Notieren Sie diese auch in Ihren Aufzeichnungen.
      3. Sie können auch, wenn Ihnen danach ist, Briefe an Ihre/n Ex schreiben.
        Schicken Sie sie nicht ab (!!!!!) Es geht hier nur um Sie. Nicht um äußere Aufruhr zu erzeugen. Sondern um Ihre innere Klärung und Heil-Werdung.
  3. Lassen Sie sich Zeit. Sie werden feststellen, dass sich Ihre Gedanken und Gefühle verändern werden.
    Oft nimmt es folgenden Verlauf:

    1. Unglauben: Das kann gar nicht wahr sein. Der/Die weiß gar nicht, wie sehr er/sie mich liebt!?! Wie sehr ich ihn/sie liebe?!?!?
    2. Gefühlsausbrüche: Traurigkeit, Wut bis hin zu Hass auf sich selbst: Wie konnte ich nur so blöd sein und mich auf diese Person einlassen. Hass und Zorn auf die/den Ex: Scheiß-Typ!
    3. Entspannung und Neu-Orientierung:
      1. Man realisiert, es ist aus.
      2. Manches war gut.
        Nicht ohne Grund, war man ja miteinander zusammen.
        Dankbarkeit über das Schöne kann Raum bekommen.
      3. Erster Beginn einer Neuorientierung:
        • Ausgehen.
        • Neue Bekanntschaften machen.
        • Bewusst Veränderungen herbeiführen.
        • Tun, was einem Spaß macht!

    4. Prüfen Sie, ob bzw. welchen Kontakt Sie zum Ex-Lover haben möchten.

    1. Ist überhaupt ein Kontakt von ihm/ihr gewünscht?
      Wenn Nein, dann auch respektieren. Keinen weiteren Kontakt suchen.
    2. Wenn Ja, spüren Sie in sich hinein, hören Sie auf Ihre innere Stimme,
      ob Sie überhaupt noch Kontakt haben möchten?
    3. Wenn auch von Ihrer Seite Ja, dann evt. Freundschaft oder einfach lockere Bekanntschaft?
      In jedem Fall, lassen Sie es vorsichtig angehen.
    4. Wenn Sie diese Frage oder der Kontakt überfordert, dann starten Sie nochmal mit “Auszeit vom Ex;-)

    Wenn Sie merken, das Thema ist durch (aber NUR dann, sonst machen Sie Andere auch noch unglücklich!!!), erst dann geben Sie eine Kontaktaufzeige auf und Flirten ;-)

    Wenn Sie allerdings sehen, dass klappt bei Ihnen nicht so, dann rufen Sie mich an. Ich stehe Ihnen als Coach gerne bei. Manchmal ist eine Trennung viel schlimmer als dass es Freunde nachvollziehen könnten, weil diese Ablehnung durch einen geliebten Menschen viel tiefer geht als wir oder Aussenstehende uns selbst erlauben.
    Auch können alte, gar nicht mehr bewusste, unangenehme Erfahrungen aus der Vergangenheit getriggert werden, die uns vom inneren Frieden abhalten.

    Rufen Sie mich dann an! Wir kriegen das zusammen wieder hin!

Wenn jemand stirbt …

21. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

… und Ihr Freund / Ihre Freundin trauert, was können Sie tun?

Hier ein paar Tipps, damit Sie den Trauerprozess nicht blockieren, sondern hilfreich unterstützen:

Nach der Psychologin Verena Kast werden gerne 4 Phasen einer Trauer angenommen.

Das ist natürlich ein Denk-Modell, das bei dem Einen zutreffen kann, muss aber natürlich nicht genau so ablaufen.

Aber es zeigt, was alles sein kann und vor allem sein DARF.

Wenn Sie einen Trauernden begleiten möchten, vielleicht, weil Sie ein guter Freund, eine gute Freundin sein wollen, oder weil Sie einfach aus sonst einem Grund mit dem Betreffenden zu tun haben, dann sollten Sie Folgendes wissen:

1. Phase:no
Ein Nicht-Wahrhaben-Wollen
bzw. – Können des Todes.

Der Trauernde
kann es nicht fassen,
nicht glauben, was passiert ist.
Evt. leugnet man es.
Ratlosigkeit, Verzweiflung,
Hilflosigkeit, Verwirrung
kann herrschen.

IHR Part: Einfach nur Da-Sein, Emotionen aushalten. In alltäglichen Dingen ganz pragmatisch unterstützen und helfen.

2. Phase: despair
Gefühle bahnen sich ihren Weg
,
brechen auf.
Das können sehr unterschiedliche
Emotionen sein wie Angst,
Traurigkeit, Wut, Zorn,
Hass, Schuldgefühle …
Gedanken wie:
Warum ausgerechnet ich?
Wie konnte ich das zulassen?
Wie konnte er mir das antun und
einfach sterben? …

IHR Part: Emotionen aushalten. Auch Schuldgefühle oder Hass. Nicht bekräftigen, aber auch nicht ausreden. Nicht deuten! Nicht werten. Einfach zuhören, zur Kenntnis nehmen. “Eigene” Geschichten raushalten! Und weiterhin praktische Hilfen anbieten. Gemeinsames Spaziergehen, Musik hören vorschlagen. Dasein.
Bei akuten Schockzuständen:  dafür sorgen, dass Betroffener ausreichend gewärmt ist und zu trinken bekommt, nicht alleine lassen, ggf. Arzt hinzuziehen.

3. Phase: auf der suche
Suchen, Finden, Wieder Trennen.

Der Trauernde sucht den Menschen
wie er war, gemeinsame Orte,
das gemeinsame Leben.
Gewohnheiten des Verstorbenen werden
evt. übernommen.
Die innere Auseinanderetzung mit dem
Verstorbenen ist schmerzhaft und befreiend
zugleich. Teile der Beziehung sollen gerettet werden.
Offene Fragen geklärt werden.
Es ist eine Phase, in der sich der Mensch wieder näher dem Leben, der Zukunft zuwendet.
Gleichzeitig ist aber auch eine Phase, in der Verlust und die Dunkelheit noch so mächtig sind oder werden können, dass die Verzweiflung groß sein kann.

IHR Part: Geduld. Zuhören. Alle Emotionen und Äußerungen zulassen. Nicht zensieren. Nicht bedrängen. Auch Suche akzeptieren. Bei großer Verzweiflung bleiben. Und Neuorientierung unterstützen!

4. Phase: sunrise
Neuer Bezug zu sich und der Welt
:
Wenn der Mensch klagen, auch
Vorwürfe machen durfte,
sich in jeder Hinsicht Luft machen konnte,
wird irgendwann wieder Frieden
und Ruhe in sein Herzen einkehren.
Er wird damit klarkommen,
dass der Andere tot ist. Der Verstorbene
wird ein Teil seiner Erinnerung.
Der Trauernde wird sich neu in der Welt
sehen und integrieren.
Das Erlebnis ändert oft die Einstellung zum Leben. Man verändert sich. Das ist völlig ok.

IHR Part: Veränderungen zulassen und unterstützen. Tragen Sie dazu bei, dass der Trauernde Sie loslassen kann! Kein Helfersyndrom ausleben! Damit klarkommen, dass man nicht mehr gebraucht wird. Sensibel sein für Rückfälle. Ggf. ein Ritual, um die Trauerbegleitung behutsam zu beenden.

Jeder Trauernde ist anders, jede Trauer verläuft anders, jede Phase kann unterschiedlich lang sein. Doch immer gilt:

  • Signalisieren Sie, dass Sie jederzeit da sind, aber drängen Sie sich nie auf.
  • Drängen Sie den Betreffenden nicht, bestimmte Emotionen haben zu müssen, wie Weinen etc.
  • Hüten Sie sich davor, eigene Erfahrungen, Geschichten einzubringen.
  • Hören Sie zu.
  • Halten Sie Emotionen und Äußerungen aus.
  • Und wenn Sie den Eindruck haben, Sie können die Trauer nicht ertragen,
    weil zu viel in Ihnen selbst aufbricht,
    seien Sie ehrlich zu sich selbst und
    sorgen Sie dafür, dass jemand anderes die Begleitung übernimmt.

Natürlich können Sie jederzeit meine Unterstützung in Anspruch nehmen.

Ich bin gerne für Sie da. Sprechen Sie mir einfach auf den AB oder schicken eine Mail, dann machen wir einen Termin.

Wenn die Ex zur Blockade wird …

15. November 2009 admin Keine Kommentare

…. wie Hannah, 26 Jahre, wieder emotional unabhängig wurde.

Hannah war 3 Jahre mit Jutta zusammen.

trennung_scheidung

Vor ein paar Monaten hatten sie sich getrennt. Hannah fiel die Trennung ziemlich schwer und zog sich die erste Zeit ziemlich zurück. Nun war sie vor 4 Wochen zu einer Geburtstagsparty einer gemeinsamen Freundin eingeladen worden. Die Wahrscheinlichkeit war sehr hoch, dort auf ihre Ex zu stoßen. Darauf hatte sie so gar keine Lust, auf der anderen Seite wollte sie aber auch gerne wieder Kontakt zu ihren Freunden aufnehmen.

Sie steckte in einem inneren Konflikt. Das unangenehme Gefühl, ihrer Ex zu begegnen blockierte sie. Theoretisch wusste sie, dass es eigentlich kein Problem sein sollte, Jutta zu begegnen. Es war alles gesagt. Aber ihre Emotionen sprachen dagegen.

Genauso konnte sie sich gar nicht mehr vorstellen, in das Frauencafe zu gehen, weil sie auch da auf ihre Ex treffen könnte. Und der Gedanke bereitete ihr Übelkeit.

Nun hätte Hannah sich darauf einstellen können, am besten nirgends mehr hinzugehen, wo die “Gefahr” bestand Jutta zu treffen. Das hätte allerdings bedeutet,

  • erheblich eingeschränkt zu werden in den bisherigen Lebensgewohnheiten
  • und sogar den Verlust von Freunden.

Hannah machte schließlich einen Termin mit mir und wir arbeiteten gezielt an ihren konkreten Emotionen. Eine Methode, die ich dabei anwandte, ist Wingwave. Dazu habe ich ja schon ein wenig hier im Blog geschrieben.

Es half ihr, auch erstmal ihre Emotionen konkret benennen zu können.

Manchmal denken wir ja schnell an Emotionen wie “Angst”, wenn wir jemanden nicht gegenüber treten wollen. Das ist allerdings nicht immer der Fall.

Im Coaching, will man erfolgreich sein, ist es immens wichtig, genau herauszuarbeiten, was genau hinderlich ist.

So war z.B. eine blockierende Emotion bei Hannah “Scham” und ein hinderliche Gedanke, dass sie durch die Trennung bewiesen hätte, dass “”sie beziehungsunfähig” sei.

Durch das Coaching hat sie

  1. nicht nur die Scham verarbeitet, sondern
  2. auch wieder zu ihren eigenen Ressourcen gefunden, zu ihrem Selbstbewusstsein.
    Das äusserte sich unter anderem darin, dass sie wieder an ihre Beziehungsfähigkeit glaubt.
  3. Aber nicht nur das: Sie konnte aus der Vogelperspektive auf ihre Beziehung und die Trennung zurückblicken und daraus lernen. Sprich, sie gab sich selbst – aus einer distanzierten, neutralen Haltung heraus – Feedback,
    1. was gut gelaufen war
    2. und was sie in der nächsten Beziehung anders machen möchte.

Hannah war nach dem Coaching sichtbar erleichtert.

Es war für sie schließlich selbstverständlich auf die Geburtstagsparty zu gehen, mit Freunden ins Frauencafe zu gehen, sprich alles zu tun, wozu sie Lust hat.
Fern waren alle einschränkenden Emotionsblockaden und auch die Gedanken an Jutta wurden nach und nach neutraler und verloren ihre negative Wirkung.

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Motivations-Wort zum 30. Oktober

29. Oktober 2009 admin Keine Kommentare

old couple

Das Geheimnis einer langen Partnerschaft ?

Mehr Lachen statt Streiten ;-)

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Die Macht des Glaubens

28. Oktober 2009 admin Keine Kommentare

clouds

Wenn Du glaubst, dass Du etwas kannst,

oder wenn Du glaubst, dass Du etwas nicht kannst…

Du hast immer recht!

(Henry Ford)

Welche Dinge, glauben Sie, können Sie nicht, möchten Sie aber trotzdem können?

Lassen Sie Visionen wahr werden!

Staunen Sie, was mit Blockade-Coaching möglich ist!

Das Erste, was sich ändern muss, ist Ihr Glaube! Ohne ihn nützen Ihre Fähigkeiten nichts.

Ein Beispiel dazu schreibe ich morgen! ;-)

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Freundsein in der Not

18. Oktober 2009 admin Keine Kommentare

Kennen Sie die Geschichte, die in einem Ölbaumgarten stattfand … damals vor langer Zeit … ?

Ein Mann wurde unschuldig verurteilt und soll hingerichtet werden.

Seine Freunde sind beim ihm.

Er weint und sagt: “Meine Seele ist betrübt bis an den Tod.

Und er bittet seine Freunde, mit ihm wach zu bleiben und ihm in seiner Angst und in seiner Not beizustehen.

Was würden Sie tun?

Ein Freund steht neben ihnen. Es ist Nacht. Sie sind müde, erschöpft von allen aufreibenden Geschehnissen, die sich ereignet haben.

Ein gestandener Mann steht da, ihr Vorbild, ein Mann, der immer so stark und strahlend war. Ein Mensch, der ihnen bisher Halt gegeben hat.

Und nun ist ausgerechnet er vollkommen verzweifelt. Die letzte Nacht, in der ihm bewußt wird, dass er hingerichtet werden wird. Er weint. Er schwitzt. Sein Blick ist wie irre.

Gethsemane. So hieß der Ort. Jesus. Der verzweifelte Mann.

Das, was mich als Coach beschäftigt, ist es natürlich Menschen beizustehen, ihren Weg zu finden und ihn optimal zu gehen. Ziele zu erreichen. Lösungen zu finden. Emotionen zu managen. Und vieles mehr.

Das, was mich traurig macht, ist, immer wieder zu erleben, dass Menschen zwar Freunde haben, in ihrer persönlichen Not aber oft alleine gelassen werden. Und als Coach kann ich meinen Klienten leider keine Freunde ersetzen.

Wenn ich mich in Foren umsehe, lese ich wie Menschen ihren Kummer äußern … und wie häufig diese Menschen an Therapeuten weiter verwiesen werden statt dass sich jemand zu finden scheint, diesen Menschen ein Freund zu sein, ihnen persönlich beizustehen.

Nichts gegen Therapie. Aber Therapie ist für Krankheiten gedacht. Nicht jeder, der  trauert, Angst hat oder gerade keine “positive” Emotion hat, ist deswegen “krank”.

Manche Freunde verhalten sich zwar nicht so wie die Freunde von Jesus, die einfach wegpennen, sondern “engagieren” sich gleichsam, indem sie zur Therapie raten.

Was aber Menschen oft benötigen ist gar nicht so sehr der ultimative Ratschlag, geschweige eine “Behandlung”, sondern einfach freundschaftliches Dasein, Nähe und Zuwendung.

freundinnen

Wenn Sie einen Freund oder eine Freundin haben, dem oder der es gerade nicht so gut geht und Sie wissen nicht, wie beistehen. Können die Not selbst nicht aushalten, dann biete ich Ihnen an, dass ich Sie coache, ein wacher Freund, eine wache Freundin zu sein oder zu werden.

 

Melden Sie sich gerne per Mail oder Tel. für ein Coaching!

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Blockaden lösen. Aktiv leben.

31. Juli 2009 admin Keine Kommentare

… wie Nadja ihre Wünsche auf den Punkt brachte und ihre Partnerschaft rettete.

Alles, was auf unserem Weg behindert, ist im Grunde eine Blockade. Etliche Blockaden können wir entfernen. Viele, gerade die äußeren, können wir häufig nicht entfernen. Unfreundliche Kollegen, schwierige Vorgesetzte, kleinliche Kunden, nervige Verwandte … sind sicher hinderlich, aber in der Regel nicht zu ändern.

Was wir ändern können, sind innere Blockaden. Innere Blockaden können z.B. Emotionsfallen sein, die zu immer gleichen Verhaltensmustern führen.

Ein Beispiel:

Konrad war Regionalleiter einer Lebensmittelkette und reiste häufig umher, um seine Filialen zu besuchen. Seine Freundin Nadja fand das alles andere als toll.

Nadja rief ihn aus Frust mehrmals am Tag an und war genervt, wenn er keine Zeit hatte und sie abwimmelte. Sie war dadurch noch mehr genervt und rief dann noch häufiger an.

Konrad hatte ebenfalls Mühe, bei Laune zu bleiben. Im Grunde war er auch schon angepestet, wenn er im Display seines Handys die Rufnummer seiner Freundin sah.

Die Beziehung geriet in eine Zerreissprobe.

Nadja war im Blockade-Coaching, um rauszubekommen, wie sie Konrad dazu bekommen könnte, mehr Zeit mir ihr zu verbringen. Im Verlauf des Coachings realisierte sie allerdings,  dass Konrad einfach nicht weniger reisen könnte. Das brachte sein Beruf so nun mal mit sich.

Nachdem klar war, dass “Konrad” wohl nicht verändert werden könnte, forschten wir, was Nadja tun könnte, aus ihrem Frust auszusteigen und frei zu werden für neue Handlungsalternativen.

Ich schickte Sie in die “Schule des Wünschens“, ein Coaching-Format, in dem man lernt, seine Wünsche zu äußern und die richtigen Worte – gerade in Beziehungen – zu finden.

frau in gedanken

Wir arbeiteten daran, dass sie herausfand, was sie sich konkret wünschen könnte, damit sie das Gefühl haben konnte, dass Konrad genügend für sie da sei.

Es kam Folgendes dabei raus:

Sie wünschte sich, einmal am Tag einen Anruf, bei dem Konrad ihr uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenken sollte. Dafür könnte sie auf die anderen Anrufe verzichten, die ohnehin nur so zwischen Tür und Angel stattfinden könnten.

Als sie das Konrad vorschlug, war er ganz begeistert. Sie machten für jeden Tag der Woche einen festen Termin aus, an dem Konrad sich nichts anderes vornahm, als mit ihr zu telefonieren. Dafür ließ Nadja ihn den Rest des Tages in  Ruhe, seiner Arbeit nachzugehen.

Schaffen wir es, innere Blockaden zu lösen, sind wir wieder frei, aktiv neue Gedanken und Verhaltensweisen zu entwickeln.

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