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Archiv für Februar, 2012

Vortrag mit 52 – Teil 2: Rede-Angst bewältigen durch Wingwave

17. Februar 2012 admin Keine Kommentare

… mit welcher Technik Hans, Geschäftsführer, 52,  seine Vortrags-Angst überwand.

Im Rahmen des Coachings sind wir die verschiedenen Stationen seines Vortrags im Einzelnen durchgegangen. Seine Vorbereitung, die Augenblicke vor seinem Vortrag, den Vortrag selbst und die Situation nach dem Vortrag, wenn Zuhörer ihre Fragen stellen können.

Wir fanden die Stellen heraus, die ihm übermäßigen Stress bereiteten und lösten den Stress auf. Soweit die Kurzfassung.

Konkret haben wir dabei die entsprechenden kritischen Stellen nicht nur durch Eigen- (Klient) und Fremd-Wahrnehmung (Coach) herausgefunden, sondern noch punktgenau durch den sog. “O-Ring-Test” bestätigt.

Der O-Ring-Test ist ein Muskeltest, der wissenschaftlich als sehr verlässlich bestätigt ist. Dieser O-Ring-Test geht auf Dr. Omura zurück. Der Klient hält Daumen und Zeigefinger fest zu einem Ring zusammen. Und der Coach versucht, den Ring zu öffnen. Bei Stellen, die zu viel Stress verursachen, kann der Klient den Ring nicht sofort festhalten und der Ring wird vom Coach geöffnet.

Die hochgekommenen Stress-Themen bei Hans wurden mit der Technik “Wingwave” bearbeitet.

Die Wingwave-Methode stammt vom Besser-Siegmund-Institut in Hamburg. Folgende Bausteine werden dabei verwendet:

  • der O-Ring-Test (siehe oben)
  • NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren). NLP steht für vielfältige Methoden für Veränderungsprozesse und beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Gehirnforschung, Lern- und Kommunikationswissenschaften.
  • die bilaterale Hemisphärenstimulation wie z.B. wache REM-Phasen (Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegungen), auditive oder taktile links-rechts-Impulse

Mit dieser Methode konnte Hans optimal vorbereitet werden. Das Besondere an dem Ergebnis war nicht nur, dass er seine Angst los geworden war, sondern, dass er sich auch auf die neue Herausforderung freute. ;-)

KategorienAuftritt, Blockaden, Redeangst Tags:

Vortrag mit 52: Er war Geschäftsführer und hatte Rede-Angst.

10. Februar 2012 admin Keine Kommentare

Wie Hans, Geschäftsführer, 52 Jahre alt, seine Rede-Angst überwand …

und seinen Status im Club festigte.

Hans war seit einiger Zeit in einem sehr angesehenen Club für Geschäftsleute.

Nun wurde er gefragt, ob er nicht auch mal einen Vortrag im Club halten wolle. Und Hans merkte sehr deutlich, dass das keine Bitte nebenbei war, sondern dass es von jedem aktiven Mitglied erwartet wurde.

Er versuchte der Frage soweit es ging auszuweichen. Aber er wusste, irgendwann müsste er Stellung beziehen. Und er wollte auch in dem Club bleiben. Nur war er noch nie in der Verlegenheit gewesen, einen Vortrag vor mehr als 10 Personen zu halten, wenn er von den Referaten aus seiner Schulzeit absah. Und selbst an die erinnerte er sich nur mit Grauen. Er war überzeugt: Vorträge lagen ihm einfach nicht.

Nun, er gab sich einen Schubs und kam zu mir für ein Auftritts-Coaching.

Vortragender

Innerhalb von drei 1-stündigen Sitzungen war er so vorbereitet, dass er zuversichtlich und sogar mit Freude seinen Club-Kollegen einen Vortrag zusagen konnte.

Wie wir das geschafft haben, erzähle ich demnächst ;-)

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Maik hatte eine Hunde-Phobie, seine Freundin einen Hund …

5. Februar 2012 admin Keine Kommentare

… wie Maik, 22 Jahre, Student, seine Hunde-Phobie los wurde und mit seiner Freundin zusammenziehen konnte.

Chihnu gähnt_klein

Wie oft kommt es vor, dass Tiere ins Tierheim gebracht werden, weil der neue Partner oder die neue Lebensgefährtin etwas gegen das Haustier hat, eine Allergie oder wie in Maiks Fall Angst?!

Leider wird häufig zu wenig daran gedacht, dass es professionelle Hilfe gibt und die Alternativen nicht allein darin bestehen, entweder die Beziehung zu beenden oder das Tier abzugeben.

Blockade-Coaching eignet sich hervorragend für die Bewältigung von diversen Ängsten. Es gibt im NLP eine Technik, die sich Sicherheitstechnik nennt. Mit Wingwave ergänzt ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, die Angst-Blockade zu lösen. (Näheres zu NLP und Wingwave lesen Sie unter der Kategorie Blockade-Coaching-Methoden.)

Da Maik grundsätzlich nichts gegen Hunde hatte und seine Freundin liebte und sie ihren Hund, war es für ihn klar, dass er nach Wegen suchte, mit seiner Phobie umzugehen.

Wir trafen uns 3mal.  Wir hatten einen guten Draht zueinander und wir konnten recht schnell an dem Thema arbeiten.

Während der Sicherheits-Technik visualisierte er Situationen, in denen er bisher mit Hunden zu tun gehabt hatte.

Eine Situation, die wir genauer unter die Lupe nahmen, war eine Situation, als Maik vier Jahre alt war. Er war mit seinem Vater an der Alster in Hamburg unterwegs gewesen. Plötzlich rasten zwei große Hunde auf sie zu. Der Vater packte seinen Sohn, riß ihn hoch und schrie auf die Hunde ein. Maik nahm damals wahr, wie sehr sein Vater zu schwitzen angefangen hatte, sein Vater offensichtlich voller Schrecken war und Angst hatte. In der damaligen Situation tauchten kurz darauf auch zwei Leute auf, die die Hund an die Leine nahmen und wegführten.

Aus der Distanz heraus blickte Maik wie auf einen alten Videofilm auf die damalige Situation.

Er konnte daraus lernen. Ihm wurde klar, dass er die Angst seines Vaters unbewusst übernommen hatte.

Jedes Mal, seitdem er von da an einen Hund getroffen hatte, hatte er dieselben Schweißausbrüche und es war ihm sichtbar unwohl. Einmal hatte er sogar eine Frau angeschrien, sie solle ihren Hund an die Leine nehmen, obwohl der Hund eigentlich nur ein kleiner Dackel war, der ganz ruhig Gassi gegangen war.

Maik wurde auch klar, dass die Hunde damals nur herumgetollt waren. Sie hatten keinerlei gefährliches Potential. Sie hatten nur getobt, waren ungestüm gewesen und waren nur zufällig in die Richtung, in der sein Vater und ihr spazierengegangen waren, gerannt.

Durch unser Coaching fing Maik an, Hunde ganz neu und ganz anders wahrzunehmen. Er war frei von dieser Angst geworden, die sich bisher automatisch auf ihn gelegt hatte.

Später erzählte mir Maik, dass er nach unserem Coaching, den Hund seiner Freundin zum ersten Mal richtig betrachten und ihn streicheln konnte.  Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Maik sich sogar vorstellen, sowas wie eine Beziehung zu einem Hunde-Wesen aufzubauen.

Es eröffnete sich ihm eine völlig neue Welt.

Und das war nicht nur für ihn schön, sondern es bereicherte natürlich auch seine Beziehung zu seiner Freundin.

Wenn Sie Angst vor Hunden haben, rufen Sie mich gerne an.

Selbst wenn Sie kein “Hunde-Freund” sind oder werden wollen, lassen Sie sich nicht von einem Angst-Gefühl einschränken!

Anmerkung zum Thema Phobie:

Eine Phobie im klinischen Sinne bedarf einer Psychotherapie. Natürlich hat jeder Mensch, auch derjenige, der an einer Phobie leidet, das Recht, sich zu diesem Thema coachen zu lassen. Das Coaching selbst ist jedoch keine psychotherapeutische Behandlung oder will eine ersetzen.

KategorienAngst, Blockaden, Hund Tags:

Wo man sich selbst Blockaden aufrichtet

3. Februar 2012 admin Keine Kommentare

Blockaden – meistens meinen wir damit die hinderlichen, die unangenehmen, die, die wir um jeden Preis (oder zumindest um einen Schnäppchenpreis ;-) ) loswerden wollen.

Es gibt auch Blockaden, die wir ganz bewusst aufrichten wollen oder lernen müssen, sie aufzurichten, um uns zu schützen vor Aufdringlichkeit, Übergriffigkeit etc. durch Andere.

Und dann gibt es auch die Blockaden, die wir uns schaffen, ohne es zu wissen und die uns vielleicht zu einem viel späteren Zeitpunkt auffallen, dass wir sie uns aufgesackt haben und die unser Leben in welchem Bereich und in welcher Form auch immer einschränken, blockieren, stören.

Manchmal schaffen wir sie, obwohl wir eigentlich ein gutes Ziel vor Augen hatten.

Ich denke an manche Gruppen, z.B. politische oder religiöse, die uns die Aussicht auf eine bessere Welt, ein Paradies, einen “absolut sicheren Staat” etc. versprechen ohne Sinn für Realität, aber von einem großen Glauben an eine Utopie getrieben sind.

Es ist leicht, als Mensch sich solchen Gruppen oder Führern anzuschließen, wollen wir doch alle das Unangenehme, das Schlechte in dieser Welt überwinden und sehnen uns nach einer heilen, zufriedenen, friedvollen, guten Welt.

Doch auszublenden, dass es immer eine Ambivalenz im Menschsein in der Vergangenheit, zu allen Zeiten, in allen Epochen, auf allen Kontinenten, in allen Völkern und Nationen, in allen Bereichen des Daseins immer gegeben hat, in der Gegenwart ebenso die gelebte Realität darstellt und auch in der Zukunft so sein wird und stattdessen sich utopischen Phantasien hinzugeben, ist gefährlich für die Gemeinschaft und natürlich auch für den Einzelnen.

Häufig geht diese Mitgliedschaft, ob offiziell oder einfach in der Gesinnung mit der Aufgabe oder zumindest Teilaufgabe der eigenen Meinung einher, ebenso mit der Entfremdung von seinem eigenen Bauchgefühl, man gibt die Entwicklung eigenständiger Überzeugungen auf und blockiert letztlich die Entfaltung seiner eigenen Kreativität, gibt ein Stück Freiheit auf, im schlimmsten Fall enorm viel Freiheit und Eigenständigkeit.

Für sich selbst Blockade-Coaching zu betreiben bedeutet dann, sich von blockierenden Überzeugungen wieder frei zu machen, die man sich aus Paradies-Sehnsucht aufgesackt hat oder sich aufladen ließ. Und hilfreiche Blockaden oder nennen wir sie innere Schutzwalle aufzubauen, um eigenständig und so frei wie es in dieser Welt machbar ist, seinen Weg zu finden und zu gehen. Mit allem Realitätssinn, der einem geboten ist und dem Wissen, dass das Leben in dieser Welt immer ein ambivalentes bleiben wird, konfrontiert mit vielen sehr unhimmlischen Bedingungen und Begegnungen und einem Austangieren, was wir zum Guten verändern können im Außen, im Innern und ein Üben in einem eigenständigen Erwachenendasein, das seine Freiheit und seine eigene Meinungsbildung behält und gleichzeitig den Bezug zum Nächsten, zur Gemeinschaftet aufrechterhält und lebt.

Wünsche Ihnen die richtigen Blockaden zur richtigen Zeit gegen übergriffige, utopisch-denkende Heilsversprecher und die Erkenntnis und den Mut, die falschen zu verabschieden!

KategorienBlockaden, Emotionen Tags: