Veränderung
Vieles wollen wir. Vieles davon ist allerdings mit Veränderung verbunden.
Der Gedanke an Veränderung löst häufig ein unangenehmes Gefühl in uns aus. Und wir lassen es, eine Veränderung anzugehen. Eine gewisse Trägheit kann die Folge sein. Und die Rubrik “Ich sollte öfter… ” füllt sich mehr als die “Ich tue das, was ich ich wirklich will …”
Manche sprechen bei Veränderungs-Themen davon, der Mensch müsse eben seine “Komfortzone verlassen”. Das klingt oft nicht sehr charmant. Und suggeriert, der Mensch sei ein unverbesserliches Faultier, das man aus seinem “Komfort” treiben müsse, wolle es seine Ziele erreichen. So verhalten sich dann auch manche Coaches, die ihre Coachees entsprechend mit nicht immer netten Sprüchen und lauter Stimme antreiben, um den inneren Schweinehund zu überwältigen.
Nur vergisst Mancher dabei, dass der innere Widerstand gegen Veränderungen durchaus auch seine Berechtigung haben kann. Und diese Berechtigung zu sehen, zu erkennen und anzuerkennen ist ein wichtiger Baustein, um eine erfolgreiche und stimmige Veränderung auf den Weg zu bringen.
Manchmal geht es weniger um “Komfort” denn um Sicherheit und um Schutz.
Das allein ist ein guter Grund, sich um die richtige Motivation Gedanken zu machen. Eine angemessene Argumentationskette zu finden und sich nicht nur auf platte Aussagen zu verlassen.
Veränderung will wohl überlegt sein.
Und je besser Sie den Teil Ihres inneren Widerstands mit echten Argumenten, mit einer positiven Motivation und mit einer Würdigung seiner Stärke und Wichtigkeit abholen lernen, desto mehr machen Sie sich diesen Teil zum Verbündeten. Und bereiten den Weg zu einer Veränderung hin zu dem, das Sie wirklich wollen.
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