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Archiv für Juni, 2010

Belohnung fürs Gehirn

11. Juni 2010 admin Keine Kommentare

Player oder Investor? Was wollen Sie sein?

Heute weiß man, dass der Mensch in der Regel zu schnellem Gewinn, zu schnellen Erfolgen neigt. Schneller Gewinn bedeutet auch eine schnelle Aktivierung unseres Belohnungssystems im Gehirn und das fühlt sich schlicht saugut an.

So hat man z.B. Experimente gemacht, in denen Menschen wählen konnten zwischen einem geringen Geldbetrag, den sie sofort bekämen und einem höhren Geldbetrag zu einem etwas späteren Zeitpunkt. Die meisten wählten den geringeren Betrag.

invest

Das Perfide zeigt sich allerdings, wenn UnternehmerInnen, BankerInnen und TraderInnen den kurzfristigen Gewinn den langfristigen Erfogen vorziehen. Im Zweifel ruinieren sie ganze Unternehmungen, kündigen Heerscharen von MitarbeiterInnen, um bei den unliebsamen Personalkosten zu sparen, übersehen aber, dass sie damit den Motor des jeweiligen Unternehmens kaputt machen. Aber das ist für die EntscheiderInnen häufig  egal, da sie ohnehin selbst nur wenige Jahre am Ruder sind und mit satten Eigengewinnen, Provisionen und Abfindungen gehen.

Das Gefährliche zeigt sich allerdings auch im kleinen Stil, beim Einzelnen. Keiner ist gefeit, den Verlockungen des schnellen Gewinns zu widerstehen. Das zeigt sich auch im Alltag. Da will man vielleicht am Wochenende lieber im Bett bleiben als sich um den Partner, die Partnerin zu kümmern. So hat man zwar das kurzfristige angenehme Gefühl des Nichtstuns, langfristig schadet man aber seiner Partnerschaft.

Oder man hängt abends vorm Fernseher ab statt Sport zu treiben. Auch hier gibt man sich dem schnellen, vermeintlichen Wohlgefühl hin, investiert aber nichts in seine Gesundheit, was sich langfristig rächen wird.

Doch wer sich dessen bewusst ist, dass wir zu schnellen Erfolgen neigen, weil sich das gut anfühlt, kann auch dagegen steuern. Wir haben eine Spieler-Natur, die schnellen Gewinn liebt. Das ist in manchen Fällen auch eine gute Eigenschaft. Nur müssen wir abwägen, nicht nur, was wir kurzfristig erreichen wollen, sondern auch mittel- und langfristig.

Was wollen Sie wann bzw. für wie lange erreichen?

  • In Ihrem Job? Tragen Sie Verantwortung? Für ein Projekt? Für MitarbeiterInnen? Für eine oder mehrere Unternehmungen?
  • In Ihrer Partnerschaft? Was sind Sie bereit zu tun, damit es gut läuft? Gemeinsame Aktivitäten? Den Anderen verwöhnen, überraschen?
  • In Ihrem Verhältnis zu Ihren Kids? Wie können Sie sie positiv ermuntern, unterstützen? Einfach Spaß haben?
  • In Bezug auf Ihre Gesundheit? Wie sieht es aus mit Ihrem Alkohol-, Zigaretten-, Tabletten-, Zucker-Konsum? Wollen Sie das langfristig so weiter handhaben?
  • In Bezug auf Freundschaften, Verwandte, Nachbarschaft?

Seien Sie auch ein Investor in Ihre Zukunft und in die Zukunft derer, die Ihnen anvertraut sind.
Und Sie werden mittel- und langfristig nicht nur ein erfolgreicher, sondern auch zufriedener Mensch sein.

Denn kurzfristiger Gewinn macht nur kurzfristig glücklich, aber ein zufriedener Mensch werden Sie dadurch alleine nicht. Zur Zufriedenheit gehört auch immer ein Investment. Das bedeutet auch Mühen. Aber letzten Endes bringen sie Ihnen eine nocht viel geilere Belohnung fürs Gehirn und mehr Frieden für Ihre  Seele.

Motivations-Wort zum 4. Juni 2010

4. Juni 2010 admin Keine Kommentare

daddy's girl

live well – love much – laugh often ;-)

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Charisma als Türöffner zum Erfolg

1. Juni 2010 admin Keine Kommentare

Horst Köhler hat sein Amt als Bundespräsident hingeschmissen, weil er wohl in der Presse falsch wiedergegeben worden ist.

Nun wird sicher noch viel darüber gesprochen und spekuliert werden, wie Herr Köhler zu so eine Entscheidung kommen konnte.

looking aheadEs gibt Ämter und Aufgaben, die eine starke Persönlichkeit, ein gutes Charisma erfordern, weil man sich weniger aufgrund von äußerer Macht und Druck behaupten kann, sondern im Grunde nur seine Kommunikation zur Verfügung hat, um Einfluß zu nehmen.

Vielleicht haben Sie auch einen Beruf oder eine Stellung inne, in der es hauptsächlich auf Ihre Kommunikationsfähigkeit und Ihre Sozialkompetenz ankommt.

Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass es einzelne  Menschen gibt, die nur den Raum betreten müssen, schon haben sie die ganze Aufmerksamkeit und Sympathie der anderen.

Und dann gibt es viele, die gerne übergangen werden und, auch wenn sie etwas Wertvolles beitragen, trotzdem kaum auf Interesse stossen.

Die gute Nachricht: Charisma kann man lernen!

Wie es nicht geht:

  • Auf Zwang und Machtspielchen setzen – das macht Sie nur unbeliebt, aber nicht charismatisch!
  • Beleidigte Leberwurst mimen – das ist abtörnend und ebenfalls nicht charismatisch!

Wie es geht:

  • Erkennen, dass man selbst die Baustelle ist.
  • Sich selbst wieder wahrnehmen. Wie gehts Ihnen wirklich? Für was möchten Sie eintreten? Nicht: was denken Sie, was Andere über Sie denken und von Ihnen erwarten!
  • Werden Sie in-sich-stimmig! Nur wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, kommen Sie auch authentich rüber. Und einer der wichtigsten Punkte, um charismatisch zu sein. Klären Sie Ihre inneren Konflikte. Kommen Sie mit sich ins Reine!
  • Klares sich-selbst-Positionieren! Und zeigen Sie Profil! Lernen Sie, zu Ihren Anschauungen zu stehen. Lernen Sie mit sachlichen Argumenten zu überzeugen!
  • Zusätzlich gibt es viele Tipps, wie Sie auch Ihre ZuhörerInnen begeistern können, die und vieles mehr verrate ich Ihnen im Blockade-Coaching ;-)

Werden Sie charismatisch! Werfen Sie ihre Stellung nicht hin, wenn’s doof läuft! Es gibt zu viele, gute, hilfreiche Kommunikationstools, um mit sich selbst und Anderen gut klarzukommen, viel zu bewirken und letztendlich erfolgreich zu sein!

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